Brig. General Kowalskis Büro

Raum für ungezwungene Gespräche beim Training
Mark
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Nach zweimaligem klopfen und der Aufforderung zum Eintreten, betritt Anatol in seiner auf Fordermann gebrachten kampfmontur das Büro.
"Sir,Sergeant First Class Gorichenkov meldet sich wie befohlen, Sir!"
Anatol ist sich im klaren darüber das er jetzt lieber kleine Brötchen backen sollte, nur pumpt das Blut in seinen Ohren und die Wut in seinem Kopf noch immer.
Herausfordernden Blickes steht er im Stillgestanden.
The tiger & the lion may be more powerful... but the Wolf does not perform in the circus!
Adrian
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Durch die geschlossene Tür dringt das Gespräch nur gedämpft nach draußen, mit einigen lauteren Wortfetzen. Man müsste schon an der Tür lauschen, um alles verstehen zu können.
geflüstert
"Das war eine filmreife Vorstellung, Gorichenkov, nur welches Genre sollte es sein? Eine Komödie? Ой как смешно — обоссаться можно!"

Brigadegeneral Kowalski sitzt in seinem Drehstuhl, wippt immer wieder langsam pendelnd vor und zurück und lässt den Sergeant First Class weiter still stehen.

"Sie haben ein Problem mit Autorität? Sie haben ein Problem mit meinen Anordnungen? Все это однохуйственно и эквипенисуально. Entweder sie reißen sich zusammen und fügen sich ein, oder sie sind bald auf dem Rückweg nach Rußland. Dort wird man sie vermutlich direkt in den sibirischen Winter schicken ins Arbeitslager. Falls sie es überhaupt lebendig bis dahin schaffen."

Er seufzt deutlich hörbar. "Ich habe eine Schwäche für kluge streitbare Geister. Aber erstens erstreckt sich diese nicht auf dumme, unreflektierte Handlungen und zweitens ist meine Toleranz nicht unbegrenzt."

Er gibt Anatol das Zeichen entspannt zu stehen und deutet auf die Tür. "Ich möchte nicht, dass sich so etwas wiederholt. Und ich erwarte, dass sie sich unseren Zivilisten gegenüber angemessen verhalten. Das erstreckt sich im Besonderen auch auf den Umgang mit Miss Whitefield! Wegtreten."
Mark
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Ohne weitere Kommentare oder Einwände zu erwägen, hört sich Anatol die Ausführungen des Generals an.
"Sir Jawohl Sir! Anweisungen erhalten und werden ausgeführt... Sir!"
Anatol macht einen Schritt kehrt und bewegt sich in Richtung Tür. Beim drehen des silbernen Türknaufs hält er inne... einem langen Ausatmen folgt ein stramme Drehung wieder in Richtung General.
"Sir... habe ich die Erlaubniss frei zu reden Sir?"
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Adrian
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"Natürlich."
Mark
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Anatol entspannt sich in seiner Haltung.
"Sir, ich war, trotz negativer Bekundung nur zwei Einsätze von einer Alpha - Team Beförderung entfernt.
Ich habe 4 Einsätze im Bereich asymmetrischer und unkonventioneller Kriegsführung sowie direkter Kampfeinsätze im Bereich Nachrichtendienstlicher Aufklärung in Tschetschenien hinter mir.
Meine clearingrate liegt bei 89% bei einem C.C.D von 60%, offiziell für korrekt in der jeweiligen Situation befunden. Ich habe vier Kameraden auf M.I.A und 17 Kameraden auf K.I.A Status verloren ohne jemals eine M.P.D.U verkackt zu haben!
Meine W.I.A - Rate liegt bei 76% und das ohne ein einziges mal die G.Z.H in Anspruch genommen zu haben! Ich... bin ein Vollblutsoldat! Geboren um zu dienen und genau das habe ich in etlichen Einsätzen bewiesen! Wenn ein ziviler Wichser das in Frage stellt indem er sagt Wo sind die Soldaten, so beleidigt er mich, mein Batallion und alle die für ihr Land und ihren Glauben Blut vergossen haben!
Ich hab nen Eins A Verrohungssyndrom und gebe mir Mühe es zu unterdrücken... also verlasse ich den Raum ohne Taten folgen zu lassen!
Niemand beleidigt mich oder mein Battallion! Dann sollte er lieber sein Magazin in mich blasen damit nichts darauf fogt!
Zu den Vorwürfen zu Miss Whitefield... Sir! Sie ist ein geiles; zwar ziviles; Stück Feisch und jeder Jarhead würde seinen Schwanz gern in sowas rammen, Sir!
Irgendwann einmal haben sie in derselben scheiße wie ich gehangen, nur ein Blick auf ihre Orden verrät mir das, Medal of Honor, Navy Star und so weiter... Sie, ticken auch nicht anders! Wir haben denselben Dreck gefressen!"
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Adrian
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"Gorichenkov, atmen sie tief durch. Nicht hinter jedem Baum lauert der Feind, und nicht jeder Zivilist ist darauf erpicht, sie in ihrer Ehre zu kränken. Die Welt dreht sich selten um uns. Dr. Harper hat in seiner Unerfahrenheit eine größere Anzahl an Mannschaftsdienstgraden erwartet, vermutlich aber vor allem eine insgesamt größere Einheit."

Er senkt den Blick, seufzt erneut und spricht dann weiter. "Was meine eigene Karriere betrifft möchte ich es mal so ausdrücken: In meinen langen Jahren habe ich immer mehr Respekt vor der Leistung von Zivilisten gewonnen und immer mehr bezweifelt, wofür uns unsere Politiker kämpfen lassen. Ich habe jetzt noch Arbeit zu erledigen, nehmen Sie sich für den Rest des Tages frei. Wegtreten. "
Mark
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"Sir! Jawohl Sir!"
Anatol, der scheinbar mit einem anderen Ausgang des Disputs gerechnet hat, wirkt zufrieden und beeindruckt von seinem Gegenüber. Abschließend steht er nochmals stramm und salutiert zum Abschluß. Eigentlich im Begriff den Raum zu verlassen hält er noch einmal inne und dreht sich wieder zum General in straffer Haltung.
"Sir, wenn der Sergeant First Class nun den Tag zur freien Verfügung hat, erlaubt der General eine Frage privater Natur Sir?"
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Adrian
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"Fassen Sie sich kurz und lassen sie es nicht zu privat werden."
Mark
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Anatol entspannt sich wieder sichtlich, bewegt sich zum Schreibtisch und beugt sich zu General Kowalski vor
geflüstert
"Als ich ihnen zum ersten Mal Meldung erstattet habe, hab ich den Geruch ihres Krauts gleich erkannt!"

Anatol zwinkert verschwörerisch mit dem linken Auge.
geflüstert
"Was halten sie davon wenn ich rüber in meine Barracke gehe, eine elegante Cochiba und den Rest vom Wodka meines Vaters hole, wir aus der Cochiba die angenehmste Tüte bauen die der Stützpunkt bisher gesehn hat und den Motherfucker abbrennen lassen? Ich hab bestes brown n´ brown dabei... Nebenbei brenne ich gradezu auf ein paar Kriegsgeschichten eines alten Haudegens... Sir!"

"Der Papierkram hat doch sicher noch ein zwei Stunden Zeit..."
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Adrian
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geflüstert
"Wie gut, dass ich schon ein wenig schwerhörig bin, denn sonst hätte ich von verbotenen Drogen auf meinem Stützpunkt hören können, und das hätte mir nicht gefallen. Und wie gut, das ich von ihrer Erkältung nach einem nächtlichen Spaziergang weiss, sonst hätte ihre Verwechselung des eigentlich unverwechselbaren Duft von Nicotiana rustica mit anderen Substanzen sicher als Beleidigung aufgefasst. Und wie gut, dass heute sicher niemand in die Spinde gucken wird und dass morgen ganz bestimmt nichts Verbotenes mehr darin sein wird!"
"Das wäre es denn für heute Abend. Ich freue mich darauf die erste gelungene Mission mit einem Wodka zu feiern. Dabei kann ich gerne aus vergangenen Zeiten erzählen, falls das dann noch Wert haben sollte."
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