Karl-Maria Friedrich von Battenberg

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DerLange
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Registriert: Fr 29. Jun 2007, 17:27

Etwas größer als der Durchschnitt kommt der blonde Mann mit dem gepflegten Erscheinungsbild auf Anhieb sympathisch daher. Gekleidet in einen teuren Anzug wirkt er meist etwas überarbeitet. Kennt man ihn näher ist dies tatsächlich der Fall, auch redet er etwas zu viel, von seinem Telephon ist er auch eher selten getrennt, redet meist in lebhaften Französisch auf seinen Gesprächspartner ein. Bei dem Gesprächspartner handelt es sich in neun von zehn Fällen um seine Langzeit Freundin, eine Ärztin die ständig in der Weltgeschichte unterwegs ist. Die Beziehung der beiden funktioniert trotz oder gerade weil sich beide selten sehen recht gut, auch wenn noch keiner die Frau gesehen hat.

Der gebürtige Hesse stammt aus einem Adelshaus das sich bis ins 14.Jahrhundert zurückverfolgen lässt und mit fast jeder Königsfamilie Europas verwandt ist. So ist Karl-Maria Nummer 234 in der Thronfolge des Vereinigen Königreichs, ähnlich sieht es in Dänemark und Spnanien aus. Wirklich bekannt ist die Familie aber durch einen extrem beliebten Minister der kürzlich zurückgetretenen Militärregierung, welcher sich nun anschickt Ministerpräsident Hessens zu werden.

Mit seinen Vetter verbindet ihn nicht sonderlich viel, wie Karl-Maria überhaupt so etwas wie das Schwarze Schaf der Familie ist. Nach einem guten und teuren Studium der Psychologie und Betriebswirtschaft ging er statt in die Wirtschaft in den öffentlichen Dienst. Zwar legte er dort eine recht beeindruckende Karriere hin aber Ermittler für grenzüberschreitende Wirtschaftskriminalität beim BKA war nicht das was seine Eltern sich wünschten.
Auf Grund eines recht grundlegenden Verständnisses von Recht und Anstand wurde Karl-Maria zur Kripo in Köln versetzt, immerhin hatte er einige Zeit bei den FBI-Profilern in Quantico verbracht. In dieser direkten Arbeit für die Gesellschaft fand er etwas was von dem er nicht wusste das er es gesucht hatte.

Allerdings stellten sich zu dieser Zeit merkwürdige Veränderungen in seinem Leben ein, Magie kam auch zu ihm. Ohne sonderliche Hoffnung dieses neue Talent bei der Polizei in absehbarer Zeit nutzbringend einsetzen zu können nahm er vor knapp einem Jahr eine Stelllung bei BMW an. In der Abteilung Sondermittel, wie es BMW-intern heißt, beschäftigt sich Karl-Maria damit auszuloten welche Möglichkeiten die wiedergekehrte Magie bietet.
In Hogwarts, so die wenig schmeichelhafte Bezeichnung für das aufgegebene Entwicklungszentrum außerhalb Münchens, versucht er aus einem knappen Dutzend BMW-Angestellter den größten allgemeinen Nutzen herauszukitzeln, wobei allerdings Weltbilder aufeinander prallen.

In Bezug auf seine magischen Fähigkeiten hält er sich sehr zurück. Was erklärtermaßen aber nichts mit der Meinung der römisch-katholischen Kirche zu diesem Thema zu tun hat. Ist er doch gleich nach bekanntwerden der Enzyklika des Papstes ausgetreten ist und sich einer Sammelklage gegen diesen wegen Volksverhetzung anschloss.
Wenn er sich seiner neuen Fähigkeiten bedient kann man beobachten wie sich Nase und Mund bei ihm in die Länge ziehen, spitzer werden, eine fast wölfische Schnauze bilden während die Augen schmaler und dunkler werden, sich Fell auf dem Gesicht abzeichnet, die Finger etwas krallenartiges bekommen. Ziemlich erschreckend für unbedarfte Beobachter.
Ansonsten wäre vor allem sein Sprachgefühl magisch zu nennen, man kann miterleben wie er sich binnen Stunden eine fremde Sprache aneignet, was nicht nur mit seinem phänomenalen Gedächnis zu tun hat.
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