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 Betreff des Beitrags: Zwei Seiten einer Medallie
BeitragVerfasst: Fr 15. Jul 2011, 22:44 
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Registriert: Di 6. Mär 2007, 11:56
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In der Werkstatt des alten Obsidianers spricht sich Opal etwas von der Seele.
"Sag mal Habactlik warst du schon einmal tot?" Bevor Habactlik diese etwas seltsam anmutende Frage beantworten kann, fährt Opal fort.
"Vorgestern habe ich gegen einen Drachen gekämpft. Ich habe gewonnen. Ich stehe noch hier und Charcoalgrin liegt in der Höhle begraben, in der der Kampf wütete. Aber es war knapper als je zuvor in meinem Leben. Ich bin gestorben, während dieses Kampfes. Nicht lange, vielleicht ein paar Sekundenbruchteile, denn ich habe ja gelernt wie man seine letzten Kräfte mobilisiert um wieder zurückzukehren. Und ich bin zurückgekommen, weil die anderen mich brauchten. Alyssa war zu schwer verwundet um ernsthaft zu kämpfen und die anderen sind keine Kämpfer, die im Nahkampf gegen einen Drachen bestehen können. Also bin ich zurück. Aber, Habactlik, der Tod war so ganz anders als ich immer dachte. Ganz friedlich, mitten im Kampf dieser Frieden. Gewaltig, erfüllend und irgendwie dieses Gefühl von Größe und Ewigkeit.
Komisch, denn von der anderen Seite betrachtet wirken die Toten gar nicht friedlich. Der Drache sah noch im Tod wütend aus, ungläubig das er besiegt wurde und irgendwie auch etwas lächerlich. Immerhin ist er dadurch gestorben das ich ihm den Schädel eingetreten habe. Von dieser Seite hat der Tod keine Würde gehabt. Aber von der anderen Seite, ...
Ich glaube nicht, dass ich nochmal zurückkommen werde, wenn ich nochmal sterben sollte.
"

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 Betreff des Beitrags: Re: Zwei Seiten einer Medallie
BeitragVerfasst: Fr 15. Jul 2011, 23:50 
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Registriert: Fr 16. Feb 2007, 14:39
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Das donnernde Lachen des Ahn hallt durch die Kuppel.
"Doch wirst du, Opal! Von allen Namensgebern sind wir die einzigen, die immer wieder zurückkommen. Sicherlich nicht als Opal oder Habactlik, aber wir kommen zurück.
Eines Tages, wenn du alt bist und Ahn unserer Bruderschaft, wird dich der Große Lebensfelsen zu sich rufen. Du wirst nicht wieder aus der Traumzeit erwachen und in den Großen Lebensfelsen zurückgehen und dein Geist wird eines Tages wieder Teil eines jungen Obsidianers.
Wenn du mich so fragst, so bin ich schon viele Male gestorben. Wenn du jedoch fragst, ob Habactlik schon gestorben ist, so muß ich sagen nein. Dies ist eine Erfahrung, die du mir voraus hast. Eine Erfahrung, die ich vermutlich nie machen werde, zumindest nicht, daß ich davon erzählen kann."

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 Betreff des Beitrags: Re: Zwei Seiten einer Medallie
BeitragVerfasst: Sa 16. Jul 2011, 20:37 
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Registriert: Di 6. Mär 2007, 11:56
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Wenn du das Metall meines Schwertes nimmst, es einschmilzt und aus einem Teil davon ein neues Schwert schmiedest, ist dann das alte Schwert wieder zurückgekommen? siniert Opal kurz über die Worte des Ahns. Aber ganz, wie es Opals Natur ist, bleibt sie nicht wie viele andere Obsidianer lange dabei, sondern springt wieder zurück.
Aber tatsächlich meine ich das nicht, denn ich bin ja nicht in den Felsen zurückgekehrt. Ich bin ganz woanders gestorben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Zwei Seiten einer Medallie
BeitragVerfasst: So 17. Jul 2011, 03:46 
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Registriert: Fr 16. Feb 2007, 14:39
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Wohnort: Tempelhof
"Ich weiß." sagt Habactlik plötzlich sehr ernst. "und nein, es ist sicher nicht wieder das alte Schwert, sondern ein neues. Doch der Geist und die Stärke des Altem steckt in ihm. Und so ist das auch bei uns Obsidianern.
Deshalb ist es so wichtig, zurück in den Lebensfelsen einzugehen. Stirbst du woanders und kehrst nicht zurück, fehlt dem Lebensfelsen ein Stück und er ist schwächer als zuvor. Dein Geist irrt umher. Ich weiß nicht, wo er landet. Ich weiß nicht, was mit jenen Unglücklichen geschieht, die nicht zurückkehren. Vielleicht weiß es der Rat der Vier. Vielleicht führen unsere Ältesten den Geist eines verstorbenen Obsidianers dann zurück in den Großen Lebensfelsen. Vielleicht ist er aber auch für immer von ihm getrennt.
Und deshalb, Opal, sollte dein Wille und dein Körper immer stark genug sein, um zurückzukommen."

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 Betreff des Beitrags: Re: Zwei Seiten einer Medallie
BeitragVerfasst: So 17. Jul 2011, 10:39 
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Registriert: Di 6. Mär 2007, 11:56
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"Ich hatte schon mal mich davon verabschiedet zurückzukehren. Als ich das Mark des Puppenspielers trug. Heute bin ich mir zwar ziemlich sicher, dass ich frei davon bin. Aber ich denke nicht, dass er tot ist, es gibt sogar eine Chance das wir immer noch nach seiner Pfeife tanzen, denn er wollte uns glaube ich für ihn auf die Suche nach dem Herz der Helden schicken. Jetzt müssen wir Ja Kae Rik folgen, um Schlimmeres zu verhindern. Und der schwarze Bruder scheint das Gleiche zu suchen. Zufall ?

Alyssa glaubt fest daran, dass der Puppenspieler tot ist. Und ich werde ihr diesen Glauben nicht nehmen. Aber kann man jemals sicher sein, das es nicht nur ein Trick war? Ich würde an seinem Tod zweifeln, wenn ich ihn selber sterben sehe. Und nicht einmal das, war uns möglich."

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 Betreff des Beitrags: Re: Zwei Seiten einer Medallie
BeitragVerfasst: So 17. Jul 2011, 12:58 
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Registriert: Fr 16. Feb 2007, 14:39
Beiträge: 5080
Wohnort: Tempelhof
"Ich kann dir nicht sagen, was mit dem Puppenspieler ist. Aber wenn du noch immer glaubst, das alles sei ein weiterer Trick und er noch am Leben, dann wirst du niemals sicher sein können und das zeigt, wie teuflisch die Dämonen sind.
Ich kann dir aber etwas zu Ja Kae-Rik sagen. Der Große Lebensfelsen kennt ihn gut, so hat er doch bereits großen Schaden verursacht. Er war schon immer anders. Ich glaube nicht, daß er von außen verdorben wurde, aber womöglich hat er versehentlich zahlreiche schlechte Eigenschaften von seinem Lebensfelsen erhalten.
Ihm dürstete es schon immer nach Macht und wenn man den Legenden über das Herz der Helden glauben schenken darf, ist das Herz einer der allermächtigsten Gegenstände überhaupt - wenn es denn überhaupt ein Gegenstand ist.
Es ist daher nachvollziehbar, daß er das Herz sucht. Es ist möglich, daß er unter dem Einfluß eines Dämons steht, aber wenn dem so ist, bin ich ganz sicher, daß er davon nichts weiß. Ja Kae-Rik läßt sich nicht kontrollieren. Er hat die Dämonen studiert und vor langer Zeit einige gefangen. Er hat sie wohl gezwungen, ihm ihre Kräfte beizubringen, bevor er sie getötet hat. Er hat Macht über sie, wie über die Magie. Und ja, es kann sein, daß er irgendwann an einen Dämon geraten ist, der selbst für ihn zu mächtig war und der ihn heimlich kontrolliert, aber genauso wahrscheinlich ist, daß er aus freien Stücken seine Verbrechen begeht. Die Stadtwachen sagen, er war nicht markiert, als er durch das Tor getreten ist. Ich habe leider zu spät erfahren, wer in die Stadt gekommen ist, um das Unheil abzuwenden."

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 Betreff des Beitrags: Re: Zwei Seiten einer Medallie
BeitragVerfasst: Mo 18. Jul 2011, 23:37 
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Registriert: Di 6. Mär 2007, 11:56
Beiträge: 1750
"Du konntest nicht handeln, denn du wusstest nicht Bescheid.

Ich dagegen muss die ganze Zeit handeln, denn irgendwie findet alles seinen Weg zu mir, und ich kann meine Augen davor nicht verschließen.

Aber Habactlik, ich bin es leid!

Ich habe vermutlich mehr gekämpft als viele meiner Brüder, die Jahrhunderte älter sind als ich. Wenn ich in einem der vielen Kämpfe sterben werde, an wen wird man sich erinnern?
An Opal, Sieger vieler Kämpfe, Dämonentöter, jemand der einen Drachen zusammengetreten hat, Opal die Gewalttätige, oder an Opal, eine begabte Tänzerin, Sammlerin von Schönem, Förderin des Kunsthandwerks ? "

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 Betreff des Beitrags: Re: Zwei Seiten einer Medallie
BeitragVerfasst: Mo 18. Jul 2011, 23:47 
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Registriert: Fr 16. Feb 2007, 14:39
Beiträge: 5080
Wohnort: Tempelhof
"Der Weg des Kriegers bringt es mit sich, daß für die schönen Dinge nicht viel Zeit bleibt. Ich kann dir jedoch versichern, daß niemand es so schnell vergisst, wenn du zu tanzen anfängst.
Du kannst durch zwei sehr gegenteilige Dinge berühmt sein. Nicht viele können das von sich behaupten."

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